Politik und Aktuelles MILES Respect Gaymes Community Gaymes Regenbogenfamilien und ILSE Aufklärung HIV & AIDS
   
HomeNewsTermineRechtsberatungGästebuchNewsletterPresseSpenden
 
Respect Gaymes 5. Juni 2010
Projektbeschreibung
ANMELDUNG Respect Gaymes
Turnierbestimmungen RG
Respect-Botschafter
Patenschaft
Sponsoren
Kooperationspartner
Aufklärung
Medienpartner
Mediendokumentation
Infomaterial
Linktipps
Literaturtipps
LSVD Berlin-Brandenburg
Bildungs- und Sozialwerk
Das Team
Archiv
Respect Nights 2010
Mitglied werden
Ehrenamt

Praktikum oder ehrenamtliche Mitarbeit?
Lust auf politisches und soziales Engagement? Lust auf ein motiviertes Team?
Dann arbeite bei uns mit. Das Bildungs- und Sozialwerk sucht ehrenamtliche Mitarbeiter/innen und Praktikant/innen für seine Projekte Respect Gaymes, Community Gaymes, MILES und Regenbogenfamilien.

Arbeitsbereiche:
- Schulaufklärung & Jugendarbeit
- Coming-Out- und Freizeit-Gruppen
- Verteilung von Info-Material
- Event-Management & ÖA

Mehr Infos:
im Sekreteriat, Tel: 030 - 22502215
Axel Stelten, Tel: 030 - 22502219

Oder einfach online fürs Ehrenamt anmelden:
Ehrenamt

www.schwule-geschichte.de
Literatur- und Linkportal zur Geschichte der Schwulen
 190_logoschwgesch.gif

 
Patenschaft Drucken

Die Respect Gaymes sind auch auf die Hilfe der politischen Entscheidungsträger angewiesen. Erfreulich ist es daher, dass die in Berlin für Sport und Integration zuständigen SenatorInnen das Projekt unterstützen und die Patenschaft übernommen haben.

Klaus Wowereit

Klaus Wowereit Für Foulspieler gibt es die gelbe oder die rote Karte. Wie im Sport so auch im übrigen Leben wären allerdings Fairness und gegenseitiger Respekt die sehr viel bessere Lösung. Dann käme es gar nicht erst zu Pöbeleien, Rempeleien oder auch zu offener Gewalt.
Mit den "Berlin Respect Gaymes", die im Sommer 2006 erfolgreich gestartet sind, will der Lesben- und Schwulenverband den Abbau von Vorurteilen und zu Respekt gegenüber Schwulen und Lesben befördern. In der achtmonatigen Projekt- und Trainingsphase tragen die Sportvereine Freundschaftsspiele miteinander aus, und an Schulen und Jugendzentren laufen Projekte zu Themen rund um Liebe, Moral, Ehre, Geschlechterrollen und (Homo-)Sexualität. Vorgestellt und prämiert werden die Ergebnisse der Projekte bei den zweiten Respect Gaymes am 9. Juni 2007. Im Mittelpunkt steht die Gelegenheit zur Begegnung mit Menschen unterschiedlichster Lebensweise. Die sportlichen Wettkämpfe sollen dann mit gemischten Respect Teams stattfinden.

Berlin ist eine tolerante und weltoffene Stadt, in der Diskriminierungen jeglicher Art keinen Platz haben dürfen. Ich begrüße die Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg und danke allen Beteiligten aus Vereinen, Schulen, Jugendzentren und Migrantenorganisationen für ihr engagiertes Mitwirken. Den Respect Gaymes wünsche ich auch weiterhin guten Zuspruch nach dem Motto: Berlin steht zusammen - Gemeinsam gegen Homosexuellenfeindlichkeit und für eine tolerante Stadt.
Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, SPD, http://www.klaus-wowereit.de/

  

Dr. Ehrhart Körting

Dr. Ehrhart Körting Berlin ist eine weltoffene und tolerante Stadt, in der zur Zeit Menschen aus 183 Nationen friedlich zusammenleben und in der – nach den langen Jahren der Trennung von Ost und West – nicht mehr Mauern das Symbol sind, sondern Brücken. Und dass diese Brücken sogar weit mehr sind als eine reine Symbolik, beweisen die ca. 3,4 Millionen Einwohner in ihrem täglichen Umgang miteinander, wenn die durch unterschiedliche Kulturen geprägten Lebensweisen und Gewohnheiten aufeinandertreffen und sich dabei gut vertragen.

Allerdings dürfen sich Toleranz und Verständnis nicht auf die Akzeptanz fremder Kulturen beschränken. Vielmehr muss darüber hinaus auch die Achtung vor anderen Lebensformen des eigenen Kulturkreises gegeben sein – und das gilt insbesondere für Lesben und Schwule, die leider noch oft mit Intoleranz konfrontiert sind. Dies kann nicht geduldet werden. Auch Homosexuellen steht es zu, ihre persönlichen Lebensentwürfe selbstbestimmt entwickeln zu können – frei von Anfeindungen und Diskriminierung.

Vorurteilen, Hass und Gewalt müssen wir entschieden entgegentreten.

Hier kann Sport einen wichtigen Beitrag leisten, denn Sport ist sehr viel mehr, als nur Bewegung. Sport ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die eng verknüpft ist mit Bildung und Kultur, mit dem Leben in der Gesellschaft. Sport tritt Voreingenommenheit entgegen, denn Sport verbindet Menschen.

Die „Respect Gaymes“ sind ein Event, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, Respekt gegenüber Schwulen und Lesben zu fördern. Frei nach der Erkenntnis, dass respektieren nur der kann, der seine Mitmenschen kennt, sollen die „Respect Gaymes“ das Kennen lernen erleichtern und der Akzeptanz dienen.
Der Veranstaltung wünsche ich einen guten Verlauf,
Dr. Ehrhart Körting, Senator für Inneres und Sport, SPD 

  

Dr. Heidi Knake-Werner

Dr. Heidi Knake-WernerBerlin steht zusammen – gemeinsam gegen Homophobie

Berlin ist mit 3,4 Millionen Einwohnern ein wichtiger Nabelpunkt verschiedener Kulturen. In einer solch multikulturellen Stadt ist es wichtig, sich über gemeinsame Grundwerte zu verständigen und diese zu offensiv vertreten. Zu diesen Werten zählt das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Dieses gilt für alle unabhängig von der sexuellen Orientierung, dem Beschlecht, der Herkunft, der Weltanschauung oder Religion.

Die Berliner Landesverfassung schreibt vor, dass niemand aufgrund seiner sexuellen Identität benachteiligt werden darf. Die Realität sieht leider oft anders aus: Schwule und Lesben werden auch heute noch belächelt und benachteiligt, beleidigt, nicht selten auch angepöbelt oder körperlich angegriffen. Als Senatorin für Integration und Soziales bin ich täglich mit solchen Problemen konfrontiert. Doch Vorurteile und Ausgrenzung dürfen wir keinesfalls dulden. Im Gegenteil: Hass und Gewalt müssen wir entschieden entgegentreten.

Ein Beispiel für gelebten Respekt sind die vom LSVD organisierten Respect Gaymes. Hier treffen Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und Lebensweisen in sportlichen Wettkämpfen und Workshops aufeinander. Sei es beim Fußball oder Hip-Hop – die jungen Menschen verlieren bei der persönlichen Begegnung Berührungsängste und bauen Vorurteile ab. Hier erleben sie, dass der oder die Andere gar nicht so „anders“ ist. Hier werden Werte gelebt, Achtung und Toleranz für alle eingefordert. Hier wirken Sport, Kunst und Kultur integrations- und respektfördernd.

Ich wünsche den Respect Gaymes alles erdenklich Gute, vor allem viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Besucherinnen und Besucher sowie tatkräftige Unterstützung von allen Seiten und viel Spaß und Freude bei den Spielen!
Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Die Linke

  

Reinhard Naumann

Reinhard NaumannFür viele Menschen ist der respektvolle Umgang mit Schwulen und Lesben leider keine Selbstverständlichkeit. Noch immer werden Lesben und Schwule in der Schule, auf der Arbeit und im Sport diskriminiert. Mittels der Respect Gaymes wird dieses Problem einmal anders angegangen. Jugendliche aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen erhalten hier die Möglichkeit, sich über den Sportwettkampf hinweg kennen zu lernen und somit Berührungsängste abzubauen. In den Workshops haben sie zudem die Möglichkeit, weitere Fähigkeiten in Sport, Tanz oder Kultur zu erwerben und diese zusammen zu präsentieren.

Die ersten Berlin Respect Gaymes im Jahr 2006 in Wilmersdorf waren ein zukunftsweisender Start. Es war für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und mich als zuständigen Bezirksstadtrat eine Freude, den Auftakt tatkräftig zu unterstützen. Wir freuen uns, dass er so vielversprechend ausging. Mehrere hundert Jugendliche waren anwesend und haben mit ihrem Engagement ein Zeichen gesetzt gegen Hass und Gewalt.

Der Lesben- und Schwulenverband setzt mit dem gleichen vorbildlichen Engagement seine Arbeit fort. Am 9. Juni werden wieder junge Menschen aufeinander treffen und ein (Sport-)Fest der Kulturen feiern.
Auch wenn die Respect Gaymes im Jahr 2007 in einem anderen Berliner Bezirk stattfinden, die Unterstützung aus Charlottenburg-Wilmersdorf ist weiterhin gewiss. Die Bezirksverordnetenversammlung hat mit großer Mehrheit für eine aktive Unterstützung der Respect Gaymes votiert und damit eine Vorreiterrolle in Berlin eingenommen. In anderen Berliner Bezirken folgt man unserem Beispiel.

Eine Jugendeinrichtung in Charlottenburg-Wilmersdorf wird auch selbst aktiv: So werden Mädchen aus dem D3 Mädchentreff die Respect Gaymes am 9. Juni dokumentieren – sie werden Teilnehmer/innen und Prominente interviewen, Fotos machen und einen Film drehen. Das Ergebnis präsentieren sie beim diesjährigen Jugendforum im Abgeordnetenhaus.
Ich wünsche den Organisator/innen, Sportler/innen und Zuschauer/innen der Respect Gaymes viel Spaß und miteinander gute Begegnungen!
Reinhard Naumann, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie, Schule und Sport in Charlottenburg-Wilmersdorf, SPD 

 
 
 
HomeImpressumHaftungsausschlussSeitenanfang