Das Bildungs- und Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg e.V. ist Träger verschiedener Projekte gegen Intoleranz und Homophobie. Die Berliner Nachrichten haben ein kurzes Dokumentationsvideo von den Respect Nights und den Respect Gaymes 2010 erstellt, welches wir an dieser Stelle gerne präsentieren:
Am Dienstag, den 18.05.2010, um 11:00h stellte die Leiterin der Berliner Antidiskriminierungsstelle, Eren Ünsal, in der Motzstraße (Ecke Kleiststraße) die LSVD-Kampagne „Zeig Respekt für Schwule und Lesben“ der Presse und Öffentlichkeit vor. Zusammen mit Model Ellypse von den Younited Streetz sowie den LSVD-Projektleitern Constanze Körner und Torsten Siebert macht sich Eren Ünsal stark für eine tolerante und offene Gesellschaft. (gesamte Pressemitteilung lesen und Fotos in druckfähiger Qualität abrufen)
Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) e.V. hat auf seinem 22. Verbandstag im Berliner Rathaus Schöneberg ein neues Grundsatzprogramm beschlossen. Da sich viele Aufgabenfelder heute anders darstellen als 1990, hat sich der LSVD zu seinem 20jährigen Jubiläum nicht für eine bloße Aktualisierung des bisherigen Programms, sondern für eine komplette Neufassung entschieden.
Am Sonntag, dem 18. April 2010, findet ab 14 Uhr die Gedenkveranstaltung zum 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen statt. Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. veranstaltet an diesem Tag wieder eine Gedenkfeier für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen.
Weitere Informationen
„Regenbogenschutzkreis" gegen Rassismus und Homophobie gegründet
Am Donnerstag, dem 18. Februar 2010, wurde im Rathaus Schöneberg der „Regenbogenschutzkreis – Schöneberg gegen Rassismus und Homophobie“ gegründet. In dem Bündnis haben sich 29 Vereine, Institutionen und Unternehmen des Bezirks zusammengetan, um ein klares Zeichen zu setzen gegen Fremden- und Homosexuellenfeindlichkeit, gegen Hass, Diskriminierung und Gewalt. Weitere Informationen
Feier zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Am 27. Januar 2010 wurde der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas luden aus diesem Anlass zu einer Feierstunde am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Tiergarten. In diesem Jahr war die Feier dem Sänger Paul O'Montis gewidmet, der in den 20er Jahren zu den Stars der Berliner Kabarettszene gehört.
Weitere Informationen
LSVD-Verbandstag fordert Bundesratsinitiative zur Aufhebung aller Urteile nach § 175 StGB
Der Verbandstag des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. hat das Land Berlin am 28. November 2009 aufgefordert, eine Bundesratsinitiative zur Aufhebung aller Urteile zu starten, die nach § 175 StGB bis zu dessen weitgehender Entschärfung im Jahre 1969 gefällt wurden.
Weitere Informationen
Berlins Respektbotschafter gesucht
Wettbewerb für mehr Respekt gegenüber Lesben und Schwulen
Erstmalig suchen der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V., das queere Stadtmagazin Siegessäule und das Social Bookmarking Portal Mister Wong Berlins Respektbotschafter. Bis 5. Januar 2010 können Jugendliche Videobeiträge oder Fotos zum Thema Respekt einreichen.
Das Motto des Wettbewerbs lautet „Meine Message für Toleranz. Lesben und Schwule gehören zu uns“. Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie erste Bild- und Film-Beiträge sind zu finden unter www.zeig-respekt.de
Respekt ist ein großer Begriff, der nicht leicht zu fassen ist. Deshalb interessieren sich Siegessäule, Mister Wong und LSVD dafür, was Jugendliche unter Respekt verstehen. Was ist Jugendlichen wichtig? Was möchten sie zu diesem Thema mitteilen? [weiterlesen...]
75. Jahrestag des Beginns der reichsweiten Erfassung Homosexueller
Am 24. Oktober 2009 jährte sich der erste Versuch einer totalen Erfassung sämtlicher homosexueller Männer durch das NS-Regime zum 75. Mal. Aus diesem Anlass veranstalteten der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas eine Feierstunde am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen. Bei der Veranstaltung redeten Dieter Glietsch, Polizeipräsident in Berlin, der Rechtsanwalt und Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi und Alexander Zinn, Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg. Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, sprach ein Grußwort.
Weitere Informationen
Bündnis gegen Homophobie in Berlin gegründet
Am 23. September 2009 wurde im Roten Rathaus das Berliner Bündnis gegen Homophobie gegründet. Als Erstunterzeichner haben sich in dem Bündnis 24 relevante gesellschaftliche Organisationen, Institutionen und Unternehmen zusammengetan, um ein klares Zeichen zu setzen gegen Homosexuellenfeind-lichkeit, Diskriminierung und Gewalt. Weitere Informationen
Berliner CSD: Gedenken an homosexuelle NS-Opfer
Gedenkfeier mit Klaus Wowereit - KZ-Überlebender Rudolf Brazda nach Unfall wieder wohlauf
Am Christopher Street Day (27. Juni 2009) führten der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen eine Gedenkfeier durch. Bei der Veranstaltung sprachen nach einer Begrüßung durch Alexander Zinn (LSVD Berlin-Brandenburg) Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium Alfred Hartenbach und Bodo Niendel (Berliner CSD e.V.). Die Veransatltung musste vorzeitig beendet werden, weil der Überlebende des KZ Buchenwald, Rudolf Brazda, bei dem Versuch, das Podium zu betreten, stürzte und sich an Kopf und Ellenbogen verletzte.
Weitere Informationen
Foto: Rudolf Brazda und Klaus Wowereit
Mahnwache vor Moschee
Prediger Pierre Vogel sagt Vortrag zunächst ab, hält ihn später dann aber doch
Die Mahnwache des LSVD am 13. Juni vor der Neuköllner Al-Nur-Moschee hat dazu geführt, dass der Prediger Pierre Vogel seinen dort geplanten Auftritt zunächst absagte. Das zumindest erklärte er gegenüber Teilnehmern der Mahnwache. Am Montag stellte sich dann aber heraus, dass Vogel seinen Vortrag nach der Mahnwache doch noch hielt. Das bestätigte er in einer Mail an den LSVD. Weitere Infos
Frank-Walter Steinmeier gab den Startschuss
Bundesaußenminister eröffnete die Respect Gaymes am 6. Juni
Am 6. Juni 2009 gab Bundesaußenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier im Berliner Jahn-Sportpark den Startschuss für die vierten Respect Gaymes. Neben Steinmeier nahmen Berlins Sport-Staatssekretär Thomas Härtel, Integrationssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner, Sandy Mölling von den No Angels, Dr. Susam Dündar-Isik (Türkiyemspor Berlin) und Jörg Steinert (LSVD) an der Eröffnung teil. Weitere Infos
Grußwort Frank-Walter Steinmeier zu den „Respect Gaymes“ 2009
Klaus Wowereit und Elli Erl zeigen Flagge
Zu den Respect Gaymes flattert am Roten Rathaus die Regenbogenfahne
Auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) werden die Berliner Rathäuser alljährlich zum schwul-lesbischen „Berlin Pride“ mit Regenbogenfahnen beflaggt. Zum Auftakt wurde am Freitag, dem 5. Juni 2008, um 11 Uhr wieder das Rote Rathaus geflaggt.
Weitere Informationen
Ehrenamtliche Helfer gesucht für RESPECT GAYMES am 6. Juni
Am 6. Juni 2009 finden bereits zum vierten Mal die RESPECT GAYMES im Jahnsportpark statt und es wäre schön wenn ihr dieses Jahr auch dabei seid.
Wir suchen noch dringend tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung bei der Vorbereitung und der Durchführung der Veranstaltung.
Weitere Infos
"Queer singen für Magnus" am 13. Juni in Berlin
Berlins größter schwul-lesbischer Chor canta:re und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) laden für Sonnabend den 13. Juni zu einem Open-Air-Benefizkonzert am Magnus-Hischfeld-Ufer. Damit soll die Spendensammlung für das hier geplante Hirschfeld-Denkmal unterstützt werden. Dr. Christian Hanke, Schirmherr der Veranstaltung und Bürgermeister von Berlin-Mitte eröffnet das Konzert um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei, doch Spenden sind willkommen.
Weitere Informationen
Mehr Schutz für Lesben
LSVD schaltet Lesben-Hotline gegen Gewalt und Diskriminierung
Am 5. Mai 2009 hat der Lesben-und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. das neue Projekt ONYVA gestartet, das sich an Opfer lesbenfeindlicher Gewalt richtet. Die Telefon-Hotline mit der Rufnummer 030 – 44 00 82 42 ist werktags in der Regel von 16-18 Uhr erreichbar. Diskriminierungen und Übergriffe können hier gemeldet werden. In Kooperation mit der Berliner Polizei und anderen Beratungsstellen wird gewährleistet, dass die Opfer die notwendige Unterstützung und Hilfe bekommen. Per Mail ist das Projekt erreichbar unter
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
, im Internet unter www.onyva.lsvd.de.
Weitere Informationen
Jörg Steinert (LSVD) will Kanzler werden
Im Wettbewerb „Ich kann Kanzler“ hat es Jörg Steinert, Projektleiter beim Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg, unter die Favoriten geschafft. Bei diesem Wettbewerb sucht das ZDF schon mal die Nachfolge für Merkel und Co.
mehr unter News
Berlin stimmt Pro-Ethik
Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. bedankt sich bei allen Berliner für ihre Entscheidung beim Volskentscheid vom 26.April mit "Nein" zu stimmen und somit den Bestand den gemeinsamen Schulfachs Ethik zu sichern.
Das Abstimmungsergebnis ist auf den Seiten des Landeswahlleiters einsehbar: Ergebnisse hier.
LSVD startet Kampagne für "Nein" beim Volksentscheid am 26. April
Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. wird in den kommenden Wochen für den Erhalt eines gemeinsamen Ethikunterrichts werben. Als erster Schritt wird eine Plakatkampagne gestartet, um insbesondere die schwullesbische Szene für den Volksentscheid zu mobilisieren. Hierzu erklärt Alexander Zinn, Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg e.V.:
"Wir sind für ein Pflichtfach Ethik. Denn Informationsveranstaltungen zu Homosexualität finden zu 90 Prozent im Ethik-Unterricht statt. Dieses Unterrichtsfach bietet die Chance, Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Homophobie anzusprechen und eigene Vorurteile zu reflektieren. Es ist wichtig, dass sich alle Schülerinnen und Schüler daran beteiligen und gemeinsam über die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen diskutieren. Das Fach Ethik leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in unserer Stadt. Es wäre fatal, wenn Jugendliche, die auch am Religionsunterricht teilnehmen wollen, den Ethik-Unterricht künftig abwählen müssten. Deshalb werben wir in den kommenden Wochen auf eigenen Plakaten sowie an Infoständen dafür, beim Volksentscheid mit NEIN zu stimmen."
Das Plakat kann man unter www.berlin.lsvd.de downloaden. Neben den Plakaten werden auch Ethik-Postkarten in der schwullesbischen Szene verteilt.
Download für das Plakat als PDF-Datei:
ProEthikPlakat.pdf (297.07 KB)
"Liebe verdient Respekt"
Klaus Wowereit stellt neue Plakatkampagne des LSVD vor
Am Dienstag, dem 17. März 2009, stellte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit die neue Plakatkampagne des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. vor. Auf drei verschiedenen Plakaten sind küssende Paare zu sehen - ein schwules, ein lesbisches und ein heterosexuelles Paar. Darunter steht der Claim "Liebe verdient Respekt". Darüber hinaus wird die Internetseite www.zeig-respekt.de beworben, auf der weitergehende Informationen zum Thema Homosexualität zu finden sind.
Klaus Wowereit erklärte dazu in der Zeitschrift "Berliner Stimme":
"Dass ein Kuss zwischen zwei Menschen Hass und Gewalt hervorruft, ist traurig und nicht zu verstehen. Leider ereigneten sich in den vergangenen Monaten zahlreiche homophobe Hassverbrechen. Offenheit und Toleranz in der Gesellschaft müssen mit allen rechtstaatlichen Mitteln verteidigt werden."
Finanziert wird die Kampagne durch das Programm "Soziale Stadt" der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Die Koschwitz Plakat GmbH hat einen Großteil der Werbeflächen gesponsert.
Mehr Informationen finden Sie auf www.zeig-respekt.de
Dir gefallen die Plakate? Die A2-Plakate kann man/frau sich wochentags von 10.00-18.00 Uhr in der Geschäftsstelle des BLSB e.V. abholen (Kleiststraße 35, 10787 Berlin). Gegen Zahlung einer Versandkostenpauschale können die Plakate auch versand werden. Bitte wenden Sie sich an
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 |  |  |
| Das Motiv kann auch ganz komfortabel mit "Rechts-Klick" und "Ziel speichern unter" über diesen Link heruntergeladen werden: Motiv Frau-Frau | Das Motiv kann auch ganz komfortabel mit "Rechts-Klick" und "Ziel speichern unter" über diesen Link heruntergeladen werden: Motiv Frau-Mann | Das Motiv kann auch ganz komfortabel mit "Rechts-Klick" und "Ziel speichern unter" über diesen Link heruntergeladen werden: Motiv Mann-Mann |
„Schritt in die richtige Richtung“
Antrag „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ blendet jedoch einige Probleme aus
Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. begrüßt den Antrag der Berliner Koalitionsfraktionen von SPD und Linke zur „Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Der Antrag ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es ist gut, dass sich die Koalition dem Thema Homophobie in verstärktem Maße stellt. Bedauerlich ist es allerdings, dass der Antrag die Erscheinungsformen und Ursachen von Homophobie nicht klar benennt. Dies ist jedoch notwendige Voraussetzung, um zielgruppenspezifische Maßnahmen zu ergreifen.
Mehr siehe unter News
500 Menschen demonstrierten gegen Homophobie
Zur Mahnwache von LSVD und Maneo mit anschließendem Solidaritätsumzug am 24.01.2009 erschienen 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Schöneberg und setzten damit ein deutliches Zeichen gegen Homophobie.
Weiterlesen
Denkmal für im NS verfolgte Homosexuelle erneut demoliert
Bundespräsident verurteilt den Anschlag in einem Schreiben an den LSVD
Nach dem neuerlichen Anschlag auf das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen veranstaltete der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. am 19. Dezember eine Mahnwache, an der etwa 80 Personen teilnahmen, darunter auch Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hielt eine Ansprache. Bundespräsident Horst Köhler verurteilte den Anschlag in einem Schreiben an den LSVD.
Weitere Informationen
Bericht der Sendung "Kulturzeit" über schwule Muslime
Am 19. November lief in der 3Sat-Sendung Kulturzeit ein Beitrag über schwule Muslime. Im Zentrum des Beitrags von Tilmann Billing standen Hass und Aggressionen gegen Homosexuelle in muslimischen Gemeinschaften. Auch MILES-Projektleiter Bali Saygili wurde dazu interviewt. Die Sendung kann hier angeschaut werden
Chancen und Grenzen des Dialogs mit islamischen Organisationen
Nach der Veröffentlichung eines schwulenfeindlichen Hetzartikels in dem deutsch-arabischen Magazin „al-Salam“ lud Berlins Integrationsbeauftragter Günter Piening zu einem „Runden Tisch gegen Homophobie“, der alles in allem enttäuschend und ohne konkretes Ergbnis endete. Am 26. November 2008 veranstaltete der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) eine Podiumsdiskussion, bei der es um die Ergebnisse des Runden Tisches sowie die Chancen und die Grenzen eines Dialoges mit islamischen Organisationen ging.
Presseankündigung der Podiumsdikussion
Plünderung und Raub des Instituts für Sexualwissenschaft
Vortrag des Hirschfeld-Biographen Manfred Herzer
Für Mittwoch den 10. Dezember 2008, 19 Uhr, laden der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu einem Vortrag über die Plünderung, Zerstörung und räuberische Enteignung von Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft. Der Hirschfeld-Biograph Manfred Herzer wird einen Blick auf die Täter des Zerstörungswerks werfen: auf die aktiv Beteiligten an der Aktion vom 6. Mai 1933 und auf die Beamten, die für die Abwicklung des Instituts zuständig waren.
Weitere Informationen
Schwule und Lesben beim „Tag der Offenen Moschee“
LSVD suchte am 3. Oktober das Gespräch zum Thema Homophobie
Für den „Tag der Offenen Moschee“ am 3. Oktober hatte der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. zum Besuch der Berliner Sehitlik-Moschee aufgerufen. Rund 40 Lesben und Schwule kamen, um den Dialog zum Thema Homophobie zu suchen.
Bericht von Spiegel Online über den Moschee-Besuch
Bericht der taz über den Moschee-Besuch
Bericht des Neuen Deutschlands über den Moschee-Besuch
Anschlag auf Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen
Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin ist in der Nacht zu Samstag (16. August 2008) demoliert worden. Unbekannte schlugen das Sichtfenster ein, durch das man den Film zwei sich küssender Männer sehen kann. Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) verurteilt den Anschlag aufs Schärfste. Er ist ein Schlag ins Gesicht aller Opfer des NS-Terrors! Der KZ-Überlebende Rudolf Brazda äußerte sich gegenüber dem LSVD entsetzt: „Dieser Anschlag ist schrecklich, ekelhaft ist das! So etwas heute, nach all dem Leid und Grauen, das wir erleben mussten." Weitere Infos zu Rudolf Brazdas Reaktion
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit nannte die Tat bei einer vom LSVD organisierten Protestkundgebung am 18. August einen „heimtückischen und erbärmlichen Anschlag“, der eindeutig einen homosexuellenfeindlichen Charakter habe. Weitere Informationen zur Proteskundgebung
LSVD entsendet Spielebeobachter - Hass & Gewalt im Stadion wird dokumentiert
In der Fußballsaison 2008/2009 entsendet der LSVD Berlin-Brandenburg zu allen "Risikospielen" von Türkiyemspor Berlin Spielebeobachter/innen. Das schwul-lesbische Kompetenzteam dokumentiert alle rassistischen, antisemitischen, homophoben und sonstigen menschenverachtenden Hassparolen, die bei den Spielen laut werden.
Weitere Informationen zur Aktion
Gedenken an homosexuelle NS-Opfer
Gedenkfeier am Christopher Street Day mit Wolfgang Thierse
Im Vorfeld der Berliner CSD-Demonstration fand am 28. Juni am neuen Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen eine Gedenkfeier statt. Bei der Veranstaltung sprachen u.a. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, Petra Rosenberg, die Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg, LSVD-Bundesvorstand Günter Dworek und Alexander Zinn, Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg. Auch Rudolf Brazda, der wegen Homosexualität im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert war, nahm an der Gedenkfeier teil. Einen Tag zuvor hatte Rudolf Brazda bereits gemeinsam mit Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit das Denkmal besichtigt (Foto).
Weitere Informationen
Bericht der Tagesschau über die Gedenkfeier
Spreeufer am Kanzleramt nach Dr. Magnus Hirschfeld benannt
Auch ein Denkmal soll an den Vorkämpfer der Homosexuellenbewegung erinnern
Am 6. Mai 2008 wurde das Berliner Spreeufer zwischen Luther- und Moltkebrücke nach Magnus Hirschfeld benannt (Foto). Genau 75 Jahre zuvor hatten die Nazis Hirschfelds „Institut für Sexualwissenschaft“ geplündert, das ganz in der Nähe am heutigen Kanzleramt stand. Um die Erinnerung an Hirschfeld wachzuhalten, soll zudem ein Denkmal errichtet werden.
Weitere Informationen
Informationen zum geplanten Hirschfeld-Denkmal
Gedenkfeier für schwule NS-Opfer
Am 20. April 2008 fand die Gedenkveranstaltung zum 63. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen statt. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) veranstaltete an diesem Tag wieder eine Gedenkfeier für die schwulen Opfer des NS-Terrors. In diesem Jahr war die Feier dem Sänger Paul O'Montis gewidmet, der in den 20er Jahren zu den Stars der Berliner Kabarettszene gehört.
„Familie ist, wo Kinder sind“ Berlins Senatorin Knake-Werner präsentiert Kampagne und Broschüre zu „Regenbogenfamilien“ Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner hat eine neue Akzeptanzkampagne des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg e.V. vorgestellt. Die Plakatkampagne unter dem Motto „Familie ist, wo Kinder sind“ wirbt für die Gleichstellung von schwulen und lesbischen Paaren mit Kindern. Darüber hinaus stellte die Senatorin die neu erschienene Broschüre „Familie ist, wo Kinder sind – Ratgeber für Regenbogenfamilien in Berlin“ vor. Weitere Informationen Die Broschüre als PDF-Datei |
Podiumsdiskussion: „Schwule sind voll eklig“
Berliner Bezirkspolitiker diskutierten über homosexuellenfeindliche Einstellungen bei Jugendlichen
Am 31. Januar 2008 veranstaltete der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V. im Schwulenzentrum Schwuz eine Podiumsdiskussion zu Homosexuellenfeindlichkeit unter Jugendlichen. Dabei ging es um die Ende September vorgestellte „Simon-Studie“ zu homosexuellenfeindlichen Einstellungen bei Berliner Jugendlichen. Reinhard Naumann (Schulstadtrat Charlottenburg-Wilmersdorf), Angelika Schöttler (Jugendstadträtin Tempelhof-Schöneberg), Dr. Manuela Schmidt (Jugendstadträtin Marzahn-Hellersdorf), Michael Grunst (BVV Lichtenberg), Ulf Höpfner (Schwule Lehrer) und Bodo Mende (LSVD Berlin-Brandenburg) diskutierten die alarmierenden Ergebnisse der Studie. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie antihomosexuellen Vorurteilen in Jugendarbeit und Schule entgegengewirkt werden kann. Der Studie zufolge halten es 78,9 Prozent der männlichen Jugendlichen türkischer Herkunft für „abstoßend“, wenn sich zwei Männer auf der Straße küssen. Auch deutschstämmige Jungs sind erschreckend homosexuellenfeindlich (47,7 Prozent).
Zusammenfassung Simon-Studie.pdf
Resolution zur Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften Auf seinem Verbandstag vom 17. November 2007 hat der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. einstimmig eine Resolution zur Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften im Berliner Landesrecht beschlossen... Die Resolution im Wortlaut |
Berliner LSVD mit Preis „Aktiv für Demokratie“ geehrt
Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg ist mit dem Preis des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde damit das Engagement des Verbandes für Respekt gegenüber Lesben und Schwulen. Die Projekte „MILES“ und „Respect Gaymes“ wurden als vorbildlich ausgezeichnet. Mehr
Liebe verdient Respekt - Sevgi Saygiya Deger
Broschüre: Liebe verdient Respekt - Sevgi Saygiya Deger
Die zweisprachige deutsch-türkische Broschüre fasst die wichtigsten Informationen rund um das Thema Homosexualität & Coming out zusammen: Ursachen, Vorurteile, Religion, HIV/AIDS, Kultur, Geschichte, Politik, Eltern, Adressen, Hilfe, Tipps... Das ideale Wegweiser für junge Schwule, Lesben und ihre Angehörigen.
Die Broschüre kann unter
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
bestellt oder hier als PDF-Datei (1 MB) heruntergeladen werden.
Agenda 2011
Fünfjahresplan zur Lesben- und Schwulenpolitik in Berlin
Der LSVD Berlin-Brandenburg hat seine Forderungen an die Politik formuliert, die Positionen findet ihr hier...